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ÖVP-Pirat“ kapert den 49er

Piratenhochburg Penzing: Weil mehrere Garnituren der Linie 49 in Baumgarten eingezogen wurden, kaperte der verärgerte Kurt Ensfellner (71) einfach einen Zug. Der VP-Politiker zwang den Bim-Chauffeur zur Weiterfahrt. Zur unfreiwilligen Dienstzeit-Verlängerung des Fahrers meint Ensfellner: „Es waren ja eh nur mehr zwei Stationen.“

Tatort Baumgartner Spitz in Penzing: Eine Garnitur der Linie 49 wurde hier besetzt
Hat der Politiker die Straßenbahn mit dem Taxi verwechselt? „Ich und einige Fahrgäste sind in den Zug eingestiegen und haben die Weiterfahrt gefordert“, erklärt Kurt Ensfellner. „Nach Rückfrage in der Zentrale hat der Fahrer das dankenswerterweise auch gemacht.“

Seine fragwürdige Aktion begründet der Goldschmied mit der langen Wartezeit. „Wir standen im Regen. Hintereinander wurden drei Züge eingezogen, die Planung der Zentrale passt da nicht ganz“, klagt Ensfellner. Und: Nach Hütteldorf seien es nur zwei Stationen gewesen. Rückendeckung für die Piratenaktion kommt von der Bezirkspartei:

„Ich danke Kurt Ensfellner für sein Eingreifen. Anstatt die Öffis im Westen Wiens auszubauen, wird nun auch der 49er immer öfter kurz geführt,“ erklärt Klubchef Franz Lerch.

Andreas Huber

Was heißt das auf gut Deutsch?

Ein Fahrgast beschwert sich, der Fahrer fragt nach ob er weiterfahren darf, erhält die Erlaubnis und befördert die Fahrgäste zu ihrem Ziel. Nichts besonderes, passiert jeden Tag immer wieder. Aber nur weil ein ÖVPler dabei war, strikt HEUTE eine wilde Geschichte darüber.

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