Signale, Signale, Signale, … (I)

Ich möchte in nächster Zeit euch einen wichtigen Bereich der Bahn näherbringen:

Die Signale

Ich werde dazu mich durch die Signalvorschrift V2 der ÖBB arbeiten und die einzelnen Signale erklären. Eisenbahner werden bitte verzeihen wenn ich etwas vereinfache, aber es soll ja lesbar bleiben.

Bevor ich einen wichtigen allgemeinen Punkt erkläre, ist noch wichtig:

Links und rechts gelten im Sinne der Fahrtrichtung.

Gut, kommen wir zum Weichenbereich. Die V2 erklärt den Weichenbereich so:

Als Beginn des Weichenbereiches gilt ein Einfahr-, Zwischen-, Ausfahr- oder Deckungssignal. […] Als Ende des Weichenbereichs gilt grundsätzlich das nächste Hauptsignal gilt das nächste Hauptsignal der Betriebsstelle; folgt kein Hauptsignal mehr, die letzte befahrene Weiche.

(An die Eisenbahner: Auf die Trapeztafeln verzichte ich vorerst.)

Ok, zu Erklärung stellen wir uns einen einfachen Bahnhof vor:

Nun, setzen wir ein Einfahrsignal:

Ok, der Weichenbereich beginnt hier am Einfahrsignal und geht bis zur Weiche 2.
Jetzt kommt noch Ausfahrsignal dazu:

Für einen einfahrenden Zug beginnt der Weichenbereich am Einfahrsignal und geht bis zum Ausfahrsignal. Fährt der Zug aus dem Bahnhof aus, beginnt der Weichenbereich beim Ausfahrsignal und endet bei der Weiche 2.

Jetzt stehen dort oben aber noch andere Signale, die ich nur kurz anschneide:

  • Zwischensignale unterteilen einen Bahnhof in div. Abschnitte.
  • Deckungssignale decken („sichern“) bestimmte Dinge auf der Strecke ab.

Jetzt fragen sich sicher einige, wozu der Weichenbereich? Nun im Weichenbereich gilt grundsätzlich ein Limit von 40 km/h. Deswegen muss ein Lokführer wissen, wo dieser Bereich anfängt und aufhört, sonst würde er ja zu schnell fahren. Aber die 40 km/h gelten nur, wenn nichts anderes angezeigt wird.

Wie andere Geschwindigkeiten angezeigt werden und wie der Lokführer überhaupt erfährt ob er fahren darf, das folgt hoffentlich morgen. Denn da kommen die Hauptsignale.

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