Keine Vorteilscard für Journalisten mehr? Auf zum Kampf!

Ich habe ja in den letzten Tagen Beispiel für „kompetente“ Artikel zum Thema Bahn gebracht. Jetzt wurde ja den Journalisten im Zuge der Diskussionen um Anfütterung usw. von der ÖBB die Vergünstigungen für Journalisten gestrichen. Und natürlich reagiert die Presse total entspannt und sehen den Schritt ein. Denn die Presse soll ja unabhängig berichten und sich nicht durch Zuwendungen beeinflussen lassen, oder?

Von allen anderen Journalisten werden sich die ÖBB in Zukunft jedenfalls strengere Berichterstattung erwarten dürfen. Besonders über die lukrative Zusammenarbeit der ÖBB mit der Politik, über die unsozialen Sonderkonditionen für ÖBB-ler und über die jährlichen milliardenschweren Staatszuschüsse, ohne welche die ÖBB nicht lebensfähig wären.

Quelle
Also dieser „Journalist“ droht offen damit, jetzt strenger mit der ÖBB umzugehen, weil die VC gestrichen wurde. AUf gut Deutsch, er gibt offen zu sich durch Zuwendungen positiv beinflussen zu lassen…

Journalisten dürfen neue Pendlerzüge finanzieren

Quelle
behauptet ein Tiroler „Bahnjournalist“, der hauptsächlich in einem Internetforum einen persönlichen Kampf mit dem ÖBB-Pressesprecher führt.
Dabei unterstützt ihn der Leiter (und anscheinend einziger Mitarbeiter) des „Dokumentationszentrums für Europäische Eisenbahnforschung“, der auf seiner Homepage unter anderem Leute feiert die offen in Züge pinkeln:

Da der Schaffner keine Lösung anbieten konnte und sich zurückzog und Not bekanntlich (früher) keine Bahnhöfe kannte und heute keine defekten geschlossenen WC´s, blieb meinem Kollegen und sicher auch anderen Reisenden keine andere Option, als in den Stufenbereich der Aussentüren zu urinieren.

Quelle, Formatierung übernommen

Im Standard stehen regelmäßig interessante Artikel, die am Sachverstand des Erstellers zweifeln lassen.
So etwa hier. Da wundert sich die Journalistin, dass zu Ostern viele Leute mit dem Zug fahren und verrechnet sich beim Kilometergeld.
In diesem Beitrag stellt die Journalistin einen Schulweg von vor 40 Jahren nach. An einem SONNTAG(!) und wundert sich warum die Öffentlichen da länger brauchen und außerdem noch ziemlich dämlich herumfährt.
Interessant auch, dass die meisten Artikel zum Thema Bahn beim Standard von der Motorjournalistin kommen.

Das sind also so Leute die die VC für Journalisten erhalten haben…

Advertisements

3 Gedanken zu „Keine Vorteilscard für Journalisten mehr? Auf zum Kampf!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.